Workshopteilnehmer sind begeistert
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Waffenkunde und Historisches mit Prof. Deegen |
Am Samstag, den 19. Februar fand in Riesa der erste Kata-Workshop des Jahres 2011 im Judoverband Sachsen statt und kann in der
Auswertung als Ereignis der Extraklasse bezeichnet werden. Knapp 40 Teilnehmer waren aus ganz Sachsen angereist und „genossen“ den
Lehrgang, der vom Referenten für Lehr- und Prüfungswesen im JVS Norbert Fahrig erstklassig organisiert war, über alle Maßen.
Das Thema lautete „Gemeinsamkeiten von moderner Selbstverteidigung und Judo am Beispiel der Kodokan Goshin Jutsu “ und als Dozent
stand kein geringerer als Prof. Dr. Peter Deegen auf der Tatami.
Dr. Deegen ist seit 1995 Mitglied des Kodokan (Tokyo/Japan) und Inhaber der japanischen Lehrlizenz. Seit vielen Jahren trainiert er
in regelmäßigen Abständen in den verschiedenen Judo-Schulen Tokyos und gibt sein Wissen jederzeit gern an Lernwillige weiter.
So auch an diesem Samstag. Mit seinen beiden Ukes Bernhard Lehmann und Christian Müller demonstrierte er in beeindruckender Art und
Weise die Goshin Jutsu, gab Lernhilfen und wies auf typische Fehlerquellen hin.
Neben den Hinweisen zur Tradition und zur Zeremonie der Kata gab er Erklärungen, die den meisten Teilnehmern gar nicht bewusst waren
und schaffte es, selbst Teilnehmer mit niedriger Schülergraduierung für diese Kata zu begeistern. Mit seinem enormen Wissen und den
Informationen zum Selbstverständnis des Kata-Übenden und des Trainings in Japan wusste Dr. Peter Deegen zu jeder Zeit die Anwesenden für
die Inhalte des Lehrganges zu begeistern und überraschte mit einem äußerst kurzweiligen Lehrgang voller Neuigkeiten und wichtigen
Informationen, was die Teilnehmer mit großem Dank und viel Beifall zum Abschluss des Lehrganges quittierten.
Unter den Teilnehmern weilte auch der Vizepräsident des JVS, Helmuth Müller, der sich aktiv auf der Matte mit dem Inhalt des Lehrgange
s befasste und ebenfalls überaus begeistert war. Prof. Dr. Peter Deegen bedankte sich abschließend bei den Teilnehmern für die sehr
gute Mitarbeit und wünschte viel Spaß und Erfolg beim Üben in den heimischen Dojos.
Die Stunden des Trainings vergingen wie im Fluge, doch auch nach dem eigentlichen Lehrgang konnten die gewonnenen Eindrücke bei Kaffee
und Kuchen verarbeitet werden, wobei Dr. Peter Deegen auch hier alle an ihn gestellten Fragen in seiner gewohnt ruhigen und
besonnenen Art beantwortete.
Wie schon bei den vorangegangenen Workshops im JVS wurde zur Festigung des Gelernten auch an diesem Tage eine DVD erstellt, die den
Teilnehmern zur Verfügung steht. Ein großes Lob und ein ebensolcher Dank galt an diesem Tage auch dem gastgebenden VfL Riesa.
Der Verein schaffte durch die Bereitstellung der Trainingsstätte hervorragende Lehrgangsbedingungen, wusste durch die tolle
Versorgung durch die „guten Seelen“ desCaterings einmal mehr zu überzeugen und bot den Teilnehmern des Workshops ein „Rundum-Sorglospaket“
, das seinesgleichen sucht.
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Alle Teilnehmer beim Kataworkshop |
Somit wurde wieder ein Modul der Aus- und Fortbildung im JVS zum Erfolg, was den Verantwortlichen Recht gibt und für die vielen
weiteren interessanten Angebote des JVS zur Aus- und Fortbildung hoffen lässt.
Der Referent für Lehr- und Prüfungswesen fasste seine Eindrücke wie folgt in Worte: „Wir haben heute einen hervorragenden Lehrgang
erlebt, der, sicher auch wegen des erstklassigen Dozenten, auf große Resonanz stieß. Ebenso war es schon beim
Selbstverteidigungslehrgang mit Ulrich Häßner Anfang Januar, als ähnlich viele Teilnehmer zu verzeichnen waren. Es scheint,
als würde ein kleiner Wandel im JVS geschehen, immer mehr Interessierte „steigen auf den Zug auf“ und besuchen die verschiedenen
Lehrgänge, die im modularen System angeboten werden. Es ist schön zu sehen, dass Sportler aller Alterklassen und Graduierungsstufen
zu den Angeboten des JVS kommen. Genau das ist das Ziel der Referenten für Weiterbildung und des Erwachsenensports. So wird der
Landesverband stärker, die Beziehungen der Vereine untereinander festigen sich und es steht unsere wunderbare Sportart im Vordergrund. Es war heute toll zuzusehen, welche Freude die Teilnehmer am Lehrgang hatten und ich hoffe sehr, dass auch bei den vielen weiteren
Modulen und Angeboten eine ebensolche Resonanz und Freude am Judosport herrscht!“.
Frank Nitzel
Referent Erwachsenensport im JVS