Zentrales Kampfrichterseminar des JVS 2011

Vom 17.11.bis 20.11.2011 fand  in der Sportschule auf den Rabenberg die Kampfrichterausbildung für die Lizenzvergabe der Kampfrichter 2012 statt. Neben vier neuen  Landes - Anwärtern, waren 46 Kampfrichter verschiedener Ebenen angereist.
Neu in diesem Jahr war, dass die Gruppenkampfrichter der Gruppe Mitte, zur Lizenzvergabe mit an diesem Lehrgang teilnehmen mussten. Leider wurde aus Kostengründen der sonst eigens organisierte Gruppenkampfrichterlehrgang vom DJB ersatzlos gestrichen. In der Auseinandersetzung mit dem Regelwerk und der Auslegung, wurde schnell klar, dass diese gemeinsame Arbeit von Bezirks, Landes und Bundeskampfrichtern durchaus vorteilhaft ist. In vielen Diskussionen während der Videoanalyse aber auch in persönlichen Gesprächen profitierten die Kampfrichter vom Standpunkt der Bundeskollegen. Einen gemeinsamen Nenner erarbeiten der in jeder Phase konform mit dem Regelwerk abgeglichen wird, ist für Sportler, Kampfrichter sowie für Trainer wichtig. Schafft er doch gegenseitiges Vertrauen und Sicherheit für alle beteiligten.
Neben anstrengenden Schulungsmaßnahmen kam aber auch der gesellige Teil nicht zu kurz und so standen neben einen Besuch im Schwimmbad oder der Sauna auch die Nutzung zahlreicher Freizeitangebote welche die Sportschule bietet mit auf der Tagesordnung. Höhepunkt war jedoch wie immer der vom Organisationsteam um den Landesreferenten Ulrich Häßner gestaltete Sachsenabend. Ehrenvoll wurde der verdiente Bundeskampfrichter Horst Sonntag, vom Gruppenkampfrichterreferent Frank Wolf aus den Reihen seiner Kollegen altersbedingt verabschiedet. Er hat maßgeblich zum sehr guten Niveau sächsischer Kamprichter beigetragen. Mit der Verleihung zum 3 DAN, konnte Bundeskampfrichter und Kampfrichterobmann Ralph Trawny ausgezeichnet werden. Seine Arbeit im JVS, fand damit Anerkennung. Nach Bekanntgabe das auch alle vier Anwärter den theoretischen Teil bestanden haben, konnten alle Teilnehmer, es waren immerhin siebzig, ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden feiern. Auf Initiative des Landesreferenten Ulrich Häßner wurde der nun schon zur Tradition gewordene erneute Spendenaufruf für das Kinderheim Tannenmühle in Erlbach/Vogtland mit 410,00 Euro belohnt. Ein Beispiel für soziales Arrangement das im Judo-Verband Nachahmung sucht. Letztendlich war es wieder, so waren sich alle einig, eine gelungene Veranstaltung! Besonderen Dank an Ulli Häßner und sein Team!

Den Gesamtbericht inklusive Foto gibt es hier als PDF-Datei

Ralph Trawny
BKO-Chemnitz